17 Feb 2020

Zeitrahmen

Machen Sie den Unterschied – flexible Arbeitszeitmodelle kommen gut an.

Das Angebot von flexiblen Arbeitszeitmodellen wird für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer relevanter. Bedarfsgerechte Gestaltung der Arbeitszeit ist eine der effektivsten Maßnahmen, um die Attraktivität von Unternehmen als Arbeitgeber maßgeblich zu steigern.  Absolventenbefragungen zeigen, dass das Angebot einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung bei der Jobwahl für viele mittlerweile sogar wichtiger als Gehalt und Karrieremöglichkeiten oder eben der klassische Dienstwagen ist. (Weitere Ergebnisse)

Arbeitgeber, die auf individuelle Bedürfnisse und Bedarfe der Beschäftigten eingehen, bauen die Mitarbeitendenbindung deutlich aus.

Employer Branding heißt nicht nur sich klar im Arbeitsmarkt zu positionieren, sondern den Arbeitsalltag der aktuellen Mitarbeitenden optimal zu gestalten.

Doch wie findet man das passende Arbeitszeitmodell?

Wen wollen Sie ansprechen?

Grundsätzlich kommen Arbeitszeitmodelle allen Mitarbeitenden zugute. Allerdings können je nach Maßnahme bestimmte Gruppen besonders profitieren.

Eigenverantwortlich arbeitende Fachkräfte

Die mit flexiblen Arbeitszeiten verbunden Freiheiten sowie die übertragene Verantwortung wird gerade von Fachkräften geschätzt, die selbständig Aufgaben erledigen.

Mitarbeitende, die sich um Ihre Familie kümmern wollen

Nicht nur junge Familien wissen flexible Arbeitszeitmodelle zu schätzen. Gerade im höheren Alter gibt es Gründe im Beruf kürzerzutreten. Sei es um Zeit für Angehörige zu haben oder um die Work-Life-Balance zu verschieben. Durch flexible Arbeitszeitmodelle können junge Familien mehr und entspannter Zeit mit den Kindern verbringen. Während ältere Mitarbeitende so Zeit für die Pflege der Eltern finden. Außerdem gilt es Modelle zu entwickeln, um den Wissens- und Erfahrungstransfers für Ihr Unternehmen sicherzustellen.

Angestellte, die nicht am Unternehmensstandort wohnen

Deren Produktivität kann gesteigert werden, wenn der Stress des Arbeitsweges bedingt durch den hohen Zeitaufwand minimiert wird. Außerdem werden sie durch die Möglichkeit der Arbeitszeitanpassung an das Unternehmen gebunden.

 

Arbeitszeitmodelle im Überblick

Bei Gleitzeitmodellen werden neben Kernarbeitszeiten auch Gleitzeitspannen festgelegt. Während der Kernarbeitszeit besteht eine Anwesenheitspflicht. Innerhalb der Gleitzeitspannen gilt eine flexible Gestaltung der Arbeitsbeginn- und -endzeiten. Ebenso kann die tägliche Dauer der Arbeitszeit individuell und bedarfsgerecht variiert werden. Zusätzlich kann zur Erfassung von Zeitguthaben oder -defiziten ein Arbeitszeitkonto angelegt werden.

Vorteile:

  • Geringer Einführungsaufwand
  • Kann in nahezu allen Unternehmensformen und -bereichen eingesetzt werden
  • Niedrige Verwaltungskosten
  • Abfangmöglichkeit von Spitzenzeiten
  • Privattermine können wahrngenommen werden und steigern die Zufriedenheit

Nachteil:

  • Produktion im 3 Schicht-Betrieb, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen erfordert Gelichtzeit eine besondere Koordination und den Einsatz von Springern.

Basierend auf einer durchschnittlichen Wochenar-beitsstundenzahl wird die Stundenzahl ermittelt, die jede und jeder Beschäftigte innerhalb eines bestimm-ten Zeitraums (z. B. eines Jahres) zu leisten hat. Bedingt durch Auftragsschwankungen oder auf Grund von individuellen Bedürfnissen kann eine Arbeitnehmerin bzw. ein Arbeitnehmer mehr oder weniger Stunden pro Woche absolvieren, wenn die durchschnittliche Stundenzahl innerhalb des jeweiligen Zeitraums wie-der ausgeglichen wird. Die Bezahlung bleibt konstant und richtet sich somit nicht nach den tatsächlich geleisteten Stunden im jeweiligen Monat

Vorteile:

  • Kostenersparnis durch Anpassung der Arbeitsstunden an die Auftragslage
  • Vemeidung von Kündigungen in Zeiten geringer Auftragsage

Nachteil:

  • Notwendigkeit vorausschauender Jahres-Planung
  • Hohe Belastung der Beschäftigten in Spitzenzeiten
  • Koordination von Freizeitausgleich
  • hoher Aufwand zur Einhalten gesetzlicher Arbeitzeitvorgaben

Sie ermöglicht Fachkräften die größtmögliche Autonomie der Arbeitzeitgestaltung. Sowohl die formale Zeiterfassung wie auch die Anwesenheitskonrtolle entfallen. Bewertet wird nur noch die Erfüllung von Augaben und das Erreichen von vorgegebenen Zielen. Oft kann auch der Ort der Arbeit frei gewählt werden.

Vorteile:

  • ideal für Projektarbeit
  • Fördert unternehmehrisches Denken und erhöht das Verantwortungsbewußtsein
  • Reduziert Leerlaufzeiten
  • Steigert die Arbeitszufriedenheit und die Motivation

Nachteil:

  • Risiko der Überbelasung der Beschätigung
  • Nichteinhaltung erfoderlicher Erholungs- und Ruhezeiten
  • Erfodert ein vertrauenvolles Miteinander, homogene Teams mit funktonierendem Selbstmanangement
  • Erhöhte Anforderung an die Komeptenz der Führungskräfte
  • Erschwerte Kommunikation innerhalb der Teams
  • höherer Koordinationsaufwand

Weitere Infos finden Sie hier. Der direkte Weg zur Agentur für Arbeit.

Sie denken über neue Arbeitszeitmodelle nach?

Dann lassen Sie uns ins Gespräch kommen.

Über den Autor
Expertin für Branding, Employer Branding und digitales Marketing bei brandb

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