Marketing für Schüler und SchülerinnenAusbildungsmarketing

Kampagnen und mehr für die Generation Z

Ausbildungsmarketing ist eine Investition in die Zukunft. Denn junge Fachkräfte mit guter Schulbildung und qualifizierter Ausbildung tragen maßgeblich zum Erreichen der gesteckten Unternehmensziele bei. Damit die offenen Ausbildungsplätze mit talentiertem Nachwuchs besetzt werden können, gilt es das Interesse der potenziellen Bewerberinnen und Bewerber frühzeitig zu wecken. Dazu muss man sich als Ausbildungsbetrieb rechtzeitig ins Gespräch bringen. Nur so kann eine ausreichende Anzahl an geeigneten SchulabgängerInnen angesprochen werden. Die Kriterien zur Auswahl der geeigneten Auszubildenden müssen überdacht und optimiert werden. Schließlich ist die langfristige Bindung der besten Azubis an das Unternehmen sicherzustellen. Nur wenn Azubi und Unternehmen zusammenpassen, kann das funktionieren.

Auch beim Ausbildungsmarketing heißt es, die Zielgruppe mit relevanten Botschaften anzusprechen. Das ist leichter gesagt als getan. Die Generation Y und die Generation Z repräsentieren ein neues Werte-Setting und Kommunikationsverhalten.

 

Der demografische Wandel –  Good Bye Generation Y , hello Generation Z

Demografischer Wandel

Die Zahlen verdeutlichen, wie wichtig ein funktionierender Recruiting-Prozess ist. Für das Ausbildungsmarketing viel alarmierender, dass die Zahl der unter 20-jährigen sinkt. Bereits heute stehen mit den knapp 18% (Rückgang um 10 Prozent seit 1960) der Bevölkerung nicht mehr ausreichend qualifizierte Bewerber zu Verfügung. Die nächsten Jahre werden noch einmal eine deutliche Verringerung der jungen Bevölkerung nach sich ziehen. An allgemeinbildenden Schulen wird dieser Rückgang deutlich zu spüren sein. Damit wird es auch ein Thema bei befragten Unternehmen.

Kommunikationsverhalten

Wie informieren sich junge Leute heute? Welche Medien werden genutzt?

Facebook, Instagram, Snapchat gehören zum Alltag junger Menschen. Diese Medien sind allgegenwärtig und werden vor allem über Smartphones genutzt. Mobiles Recruiting spielt hier also eine ganz zentrale Rolle. Erreicht werden können Studenten, Absolventen, Abituerienten aber auch Schüler. Mehr zu den Schulabgänger finden Sie weiter unten bei Schulmarketing.

Ansprache

Auch hier gilt es eine klare Botschaft auszuarbeiten, die das Interesse von potenzielle Auszubildenden für Ihren Ausbildungsbetrieb weckt.

  • Was hebt Sie als Ausbildungsbetrieb von anderen Firmen ab?
  • Welchen Vorteil haben junge Schulabgänger, wenn sie ihre Ausbildung bei Ihnen absolvieren?
  • Wo liegt der Mehrwert in Bezug auf Mitbewerber?

 

Beantworten Sie diese Fragen zuerst für sich selbst. Holen Sie sich Unterstützung von Menschen, die es wissen müssen. Ihren jetzigen Azubis. Führen Sie eine Befragung durch. Je nach Anzahl Ihrer Azubis führen Sie persönliche Gespräche als Interviews, diskutieren in Fokusgruppen oder führen eine Online-Befragung durch. Die Ergebnisse sichern eine authentische Recruiting-Kampagne ab, die verspricht, was Sie als Ausbildungsbetrieb auch halten.  Außerdem ist es eine gute Gelegenheit mehr über sich als Unternehmen und die ge- und erlebte Unternehmenskultur zu erfahren.

Entwickelt werden nun Botschaften, die in verständlicher Sprache umgesetzt werden. Verständlich für junge Menschen, die bisher nur wenige Kontakte zur Arbeitswelt hatten.

Bevor wir mit der Kreation einer Recruiting-Kampagne starten, stellen wir uns ein paar Fragen:

  • Was treibt Jugendliche an?
  • Welche Bedürfnisse haben sie und was für Ängste?
  • Welche Wünsche, Themen und Träume verfolgen sie?
  • Wie läuft die Suche von Jugendlichen nach einer Ausbildung?
  • Welche Bedürfnisse habe diese jungen Menschen? Was ist für sie attraktiv?
  • Wie kann dieses Wissen in der Kampagne-Planung genutzt werden?

Ausbildungs-Marketing-Maßnahmen

 

Zielgruppengerechte Azubi-Recruiting-Kampagnen

  • Erstellung Employer Branding
  • Social-Media-Recruiting
  • Influencer Marketing
  • Blogmarketing (z. B. in Ausbildungs-Blogs, Schul-Blogs oder Blogs für Bewerber)
  • Plakate und Flyer in regionalen Behörden (z. B. Agentur für Arbeit, BIZ)
  • Teilnahme an Messen
  • Schaltung von Beiträgen im Radio
  • Erfolgreiches Azubi-Recruiting über Werbespots im Kino
  • Werbeanzeigen auf den Rückseiten von Kinokarten
  • Personalkommunikation über Anzeigen in Kinozeitschriften
  • Ausbildungsmarketing an und in öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Bannerschaltungen auf Jobbörsen
  • Schaltung von Stellenanzeigen in reichweitenstarken Portalen (Website und Print)

Crossmediales Hochschulmarketing

  • digitale Medien online und mobile
  • Werbemedien auf dem Campus und rund um den Campus wie Plakate, Postkarten
  • Guerilla-Aktionen rund um die Hochschulen oder anderen Orten an denen sich Studenten aufhalten
  • Hochschulmesse
  • Events
  • Spezialisten und Fachleute aus dem Unternehmen als Referenten oder Dozenten platzieren
  • Sponsoring
  • Content-Marketing, informieren Sie und unterhalten Sie die LeserInnen
  • Story-Telling, publizieren von interessanten Geschichten aus dem Unternehmensalltag

Kooperatives Schulmarketing

  • Anzeigen in Abi-Zeitschriften und Jahrbüchern
  • Umsetzung von Schülerprojekten mit Abschlussklassen
  • Werbung in Schulen (z. B. durch Plakate und Postkarten im Schulhaus)
  • Schulpatenschaften für Praktika oder Schnupperkurse
  • Promotion in Schulbussen und Straßenbahnen (Give-Aways für Schüler)
  • Verteilung von Bewerbungsratgebern in Schulen
  • Unterrichtsmaterial mit Übungen
  • Ansprache von Lehrer/innen (besonders Berufsberater/innen)
  • Sponsoring von Bildungseinrichtungen (z. B. Events, Sportveranstaltungen)
  • Ausbildungs-Chats mit Ausbildern und HR-Experten für Schüler
  • Teilnahme an Elternabende

Event-Marketing

  • Betriebsbesichtigungen
  • Ausbildungsmarketing über Tage der offenen Tür
  • Bewerbungstrainings (inkl. Erstellung von Material für zuhause)
  • Erstellung eines digitalen Bewerbungsratgebers
  • Freecards in Kneipen, Bars und Clubs
  • Beteiligung an Arbeitskreisen mit anderen Unternehmen und Verbänden
  • Öffentlichkeitsarbeit in Verbänden (z. B. gemeinsame Ausbildungskampagne)
  • Schaltung in regionalen Ausbildungsbroschüren bzw. Katalogen
  • Fragestunden mit aktuellen Azubis im Unternehmen
  • Elternabende mit Ausbildungsverantwortlichen im Betrieb

 

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