Fachkräftemangel beheben - attraktiv als Arbeitgeber

 

demografischer Wandel 2016 -2028

Fachkräftemangel durch demografischen Wandel

Der demografische Wandel ist ein Fakt.

In den nächsten 10 Jahren geht eine beachtliche Anzahl aus der Generation zwischen 1960 und 1970 in den Ruhestand. Darunter auch viele Fachkräfte, die es sich leisten können. Das wirft in Unternehmen, die jetzt schon für die Zukunft vorsorgen wollen, Fragen auf:

  • Durch wen sollen diese offenen Stellen besetzt werden?
  • Welche Maßnahmen können oder sollten sogar ergriffen werden?

Das eigentliche Problem: Der Arbeitsmarkt ist leergefegt

Erwerbstätige November 2016

Erwerbstätige in Deutschland 2016

Aber es ist nicht leicht, Antworten auf diese Fragen zu finden. Denn gleichzeitig steigt die Zahl der Erwerbstägigen. Die aktuellen Prognosen versprechen für 2017 ein moderates Wirtschaftswachstum zwischen 1,4 und 1,7 %. Die für Arbeitnehmende erfreuliche Situation setzt sich, so ist zu erwarten, wie in den letzten Jahren fort. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Entlassungswelle spürbar fähige Arbeitskräfte auf den Arbeitsmarkt spült und den leeren Pool wieder auffüllt, ist gering. Auch Zuwanderung und die Integration von Flüchtlingen werden die prekäre Lage am Arbeitsmarkt nicht nennenswert entschärfen.

 

Die Konsequenz: Es herrscht ein Angebotsmarkt, oder anders gesagt: die Wahl trifft der Bewerbende und immer weniger der Arbeitgeber.

 

Minimieren Sie das Risiko unter Fachkräftemangel zu leiden: Setzen Sie auf Ihre Arbeitgebermarke

Attraktive Arbeitgeber wird es auch in Zukunft leichter als dem Wettbewerb fallen, aus den dürftigen Ressourcen des Arbeitsmarkts Fachkräfte zu rekrutieren. Voraussetzung dafür ist, die Strategie konsequent auf den bestehenden Markenkernwerte aufzubauen. Nutzen Sie heute schon die Chance, diese auf ihre Zukunftsträchtigkeit hin kritisch zu hinterfragen. Und reagieren Sie, wenn Sie Schwachstellen erkennen. Denn ein konsistentes System aus Markenkernwerte lädt die Marke von innen auf und bildet dadurch einen ersten Rahmen für die Arbeitgebermarkenstrategie

Die Eckpfeiler für eine erfolgreiche Positionierung Ihrer Arbeitgebermarke lauten:

  • Beziehen Sie eine klare Position
  • Eine Marke sagt wofür sie steht
  • Eine Marke tut was sie sagt

Das ist die Basis für eine konsistente und somit einer erfolgreichen Arbeitgebermarke.

Mitarbeitende = Markenbotschaftern.

Wer weiß besser als ihre Belegschaft, wie ein attraktives Unternehmen aufgestellt sein muss? Lassen Sie also deren vielfältige Stimmen zu Wort kommen und hören Sie einfach zu:

  • Wie wird die Marke intern erlebt?
  • Worin ist sie stark?
  • Wo muss sie sich stärken?

 

Mindestens genauso wichtig: Investieren Sie während des gesamten Prozesses aktiv in eine transparente interne Kommunikation. Viel zu oft wird die Wirkung dieses mächtigen Hebels unterschätzt. Dabei ist sie eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen, damit Mitarbeitende als Markenbotschafter ihres Unternehmens auftreten – nach innen wie nach außen. Sie profitieren also gleich doppelt davon. Glaubwürdigkeit und Vertrauen stärken den Zusammenhalt im Unternehmen und strahlen auf das Recruiting ab. Denn zufriedene Mitarbeitende sprechen sich rum.

 

 

Quelle:

Wer mehr über den demografischen Wandel wissen möchte, dem kann ich diesen Link auf die Seite des Statistischen Bundesamtes empfehlen. Hier können Sie sich genau den Zeitraum anschauen, der Sie besonders interessiert.

 

https://service.destatis.de/bevoelkerungspyramide/#!y=2022&a=21,60&o=2028v1&g

Auch die Zahlen der Erwerbstätigen stammen vom Statistischen Bundesamt

http://www.bildungsspiegel.de/news/berufswelt-arbeitsmarkt-europa/1224-arbeitsmarkt-november-2016-43-8-millionen-erwerbstaetige

Kontakt Fachkräfte

 

Über den Autor
Mehr Markenkraft - die externe und interne Wirkungsrichtung einer Marke im Blick. Ausgehend von den gemeinsamen Markenkernwerten entwickeln wir Markenstrategien, Arbeitgebermarken und Interne Markenführung. So nutzen Marken ihr volles Potenzial und sind für Kunden wie für Mitarbeiter attraktiv

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